Archive für August 2008
Herkunft des Wortes “Hypnose”
21.8.2008 von Alexander Cain.
Schaut man in Bücher und ins Internet (wer hier von wem abgeschrieben hat, ist klar), liest man überall, dass James Braid das Wort “Hypnose” erfunden oder zumindest geprägt hat. Doch was ist dran an dieser Information, wenn schon sonst so ziemlich alles verfälscht wurde? Das hat mich interessiert. Zunächst bin ich darauf gestoßen, dass das Wort “Hypnose” selbst in Büchern erst sehr spät im Titel vorkommt. 1890 war das früheste Buch mit “Hypnose” im Titel, dass ich gefunden habe. Interessant… Nun wurde mein Forscherdrang geweckt, gab es doch neues zu erfahren. Also habe ich Herrn Professor Harnisch an der Universität Passau kontaktiert, der mir freundlicherweise eine sehr interessante Auskunft geben konnte. In einem Fremdwörterbuch von 1913 ist der Begriff “Hypnose” wie folgt erklärt:

Interessanterweise wird der Begriff “hypnotisch” bereits 1780, also zu Mesmers Zeiten verwendet. James Braid ist zwar weiterhin der Begründer von “hypnotize” (eingedeutscht “hypnotisieren”), die Geschichte der Hypnose kann jedoch somit trotz allem zumindest leicht umgeschrieben werden. Ohne Braids Erkenntnisse zu schmälern, jedoch für alles was ihm angedichtet wird, ist er nicht zuständig.
Siehe hierzu auch: Die Geschichte der Hypnose
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Hypnose in der Wissenschaft
14.8.2008 von Alexander Cain.
Gestern waren wir in München in der Ludwig Maximilian Universität (LMU) bei einer Besprechung. Einerseits in der Funktion als Hypnotiseure, andererseits in der Funktion als Vorstandsmitglieder der Freien Gesellschaft für Hypnose e.V. (FGH). Hintergrund ist eine geplante Studie zur Hypnose in der Medizin. Das Gespräch war hochinteressant, genaue Hintergründe werden jedoch erst später veröffentlicht.
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Krebs - Hilfe mit Hypnose?
9.8.2008 von Alexander Cain.
Der Begriff “Zufall” sagt es ja schon aus. Es ist einem zu-gefallen. So ist mir diese Woche auch etwas zu-gefallen. Schon vor langer Zeit ist mir im Zusammenhang mit Krebserkrankungen etwas aufgefallen. Das ist ein unglaubliches Missverhältnis zwischen Personen, die plötzlich an Krebs verstorben sind und denen, die nach der Diagnose verstorben sind. Ich kannte also sehr viele Personen, denen Krebs diagnostiziert wurde, dann eine Lebenserwartung suggeriert wurde und der Tod pünktlich eingetroffen ist. Eigentlich kenne ich jedoch niemanden, der plötzlich, unerwartet an Krebs verstorben ist. Natürlich kann man sagen, dass allein der Tumorschmerz für die Diagnose früher oder später sorgt und somit ein Krebs meistens diagnostiziert wird. Aber das meine ich nicht. Ich rede von den Diagnosen, die mal so nebenbei erfolgt sind. Der Tod tritt hier seltsamerweise häufig wie prognostiziert ein. Die Frage ist, ob sich die Schulmedizin nun so gut auskennt mit Tumoren und genau vorhersagen kann, wie lange der Körper mit Tumor noch leben kann, oder ob die Suggestion “du hast noch drei Monate zu leben” dafür sorgt, dass der Mensch und somit der Körper aufgibt.
Mir ist also schon seit langem aufgefallen, dass das Leiden und Dahinsiechen erst mit der Diagnose “Krebs” beginnt. Vorher ging es den Leuten gut. Keine Probleme. Die begannen immer erst mit der Diagnose, dann aber massiv. Nun stellt sich für mich die Frage, was passiert wäre, wenn die Diagnose nie erfolgt wäre. Viele Menschen bringen die Diagnose “Krebs” mit “Tod” in Verbindung. Das ist auch nicht verwunderlich. So hat ja allein die Behandlung mit Tod zu tun. Es werden Zellgifte eingesetzt (Chemotherapie) und Zellen mittels ionisierender Strahlung zerstört. Mir ist auch kein Arzt bekannt, der sich selbst jemals eine Chemotherapie verpassen lassen würde. Auch das gibt mir zu denken.
Schaue ich mir dann die Fälle genauer an, fällt mir auf, dass die kranken Personen vor der Diagnose entweder einen schweren Schicksalsschlag erlebt hatten, oder auf Dauer einer extremen psychischen Belastung ausgesetzt waren. Die Menschen, bei denen sich in der persönlichen Situation etwas änderte, überlebten, die anderen….
Nun habe ich mir vor einiger Zeit ein Buch besorgt aus dem Antiquariat in Tel Aviv (Israel). Autor Wilhelm Reich, Orgon Laboratories Tel Aviv. Wilhelm Reich wurde im zweiten Weltkrieg von den Nazis ermordet. Wusste er zu viel? Naja, das ist Spekulation. Auf jeden Fall hat er den Krebs untersucht und angeblich auch zigfach geheilt. Für Wilhelm Reich war Krebs stets das Symptom, nicht jedoch die Krankheit. Meine auf Beobachtungen beruhenden Überlegungen sagen das Selbe aus.
Wenn es so ist, wie ich es sehe, wäre es möglich, Krebs mittels Hypnose zu beeinflussen. Die Hypnose vermag die Psyche zu beeinflussen und somit direkt oder indirekt die Krebserkrankung. Die Frage, die ich jedoch so schnell nicht beantworten kann ist: Würden die vielen Personen, die nach einer Chemo- oder Strahlentherapie verstorben sind, noch leben wenn sie die Diagnose nie erhalten hätten???
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