Was kommt denn da auf uns zu? Der Versuch die Aktien der Pharmaindustrie zu forcieren? Aktien so mancher Grippemittel-Hersteller hätte man sofort kaufen sollen, als der Begriff “Schweinegrippe” zum ersten Mal durch die Medien ging. Aber halten wir einmal fest: In Mexiko grassiert etwas unglaubliches: Schweinegrippe. Zunächst einmal von der “normalen” Grippe nicht zu unterscheiden, finden sich plötzlich in einem Land, das nicht gerade durch seine medizinischen Fortschritte bekannt ist, einige Fälle, die durch Schweine übertragen sein sollen. Also noch einmal. Ein Schwein ist ja bekanntlich ein unglaublich exotisches Tier, zumindest inzwischen in Ägypten wo jetzt angeblich alle Schweine aus Angst geschlachtet wurden. Nun gehen wir einmal davon aus, dass es in Mexiko sicherlich mehrere Schweinebesitzer gibt. Wenn die einmal Grippe haben, ist das (eigentlich) nicht ungewöhnlich. Uneigentlich verwundert mich nun aber, dass es die Mexikaner geschafft haben, einen angeblichen Virus nachzuweisen bei mehreren Grippefällen, für dessen Nachweis das Robert-Koch-Institut in Deutschland lange Zeit benötigt. Ich nehme an, die Wahrscheinlichkeit für diesen Glücksgriff ist ungefähr wie dreimal nacheinander sechs Richtige im Lotto plus Superzahl und das komplette Spiel 77 dazu. Also: HYSTERIE VERBREITEN! Insbesondere aufgrund der unglaublich hohen Sterblichkeitsrate! Wenn man bedenkt, dass in Deutschland im Jahr ca. 8-16.000 Menschen an Grippe sterben, also täglich 22-44 Menschen, halte ich das Theater mit Pandemiestufe 5 für etwas übertrieben. Aber fragen wir uns einmal wem das eventuell nützt… Also da wären die Hersteller von unwirksamen Mundschützern, oder eben die Pharmaindustrie, die mal schnell ein paar Milliärdchen neben der Finanzkrise einschiebt. Oh… haben wir da nicht die eigentlich an Grippe erkrankte? Die Wirtschaft?! Wollen uns ein paar Typen etwa von der Wirtschaftskrise ablenken? Nach dem Motto: “Sei froh, daß Du gesund bist!”. Nun kommt ja auch schon der Ruf nach der Zwangsimpfung. Wie wenn ich nicht selbst wüsste, was mir gut und was mir nicht gut tut.
Einen weiteren Tipp gebe ich euch Lesern noch: Die große Grippeepidemie von 1918. Da sollte man doch zunächst einmal die Weltbevölkerung durch die Anzahl der angeblich verstorbenen teilen und hinzurechnen, dass gerade der erste Weltkrieg vorüber war und von Krankenhäusern à la 2009 und einer Intensivmedizin nicht einmal zu träumen war. Nun sehen die Zahlen plötzlich ganz anders aus. So wie die Zahlen der Schweinegrippetoten, die lange nicht an die Zahl der durch normale Grippe verstorbenen Personen herankommt.
Hat sich hier etwa jemand beim Tippen in den Taschenrechner geirrt? Oder hält uns jemand für besonders bescheuert? Nach dem Motto: “Hauptsache Bayern/Werder/Schalke/usw. wird Meister!” ?
Wir werden es sehen. Ich persönlich halte es so, dass ich den Medien kein Wort von dem glaube, was ihnen von den PR-Agenturen zur Veröffentlichung aufgetischt wird.