Vor zwei Tagen wurde ich von einer Frau angeschrieben, die sage und schreibe seit 30 Jahren in den Fängen der Schulmedizin ist. Morbus Crohn (http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Crohn) ist eine Darmerkrankung, die seitens der Schulmedizin mit Cortison, Skalpell, Nadel und Faden “behandelt” wird. Nach diesem Behandlungsversuch folgen künstlicher Darmausgang, Leid, Leid und noch mehr Leid. Jedoch nur auf Seiten des Patienten. Auf der anderen Seite ist der Patient aber ein guter Kunde! Ein Kunde, der seit 30 Jahren Geld in die Kassen fließen lässt! Ja, sowas lässt man doch nicht einfach laufen, oder gar mit Hypnose heilen, oder?
Ach, was erzählt der Künzel jetzt schon wieder? Verschwörungstheorien!!! Haha… Dann hoffe ich mal, dass Du niemals “chronisch” krank wirst.
Also sehen wir uns das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel an. Die Krankenhäuser werden in letzter Zeit alle in AGs umgewandelt, bzw. an Aktiengesellschaften verkauft. Auch mit dem hiesigen Klinikum sollte das geschehen. Pläne, wie die Klinik gut überleben könnte, sind in der Schublade verschwunden. Dafür hat die Landrätin dann alle belogen und wollte unbedingt das die Klinik an eine Groß-AG angeschlossen wird. Vielleicht war die Landrätin ja gleichzeitig Großaktionärin? Ich kann mir keinen Grund vorstellen, außer Gier, warum man solche Pläne der Öffentlichkeit vorenthält. Also halten wir fest: Krankenhäuser werden mit Gewalt und unter seltsamen Umständen derzeit in Aktiengesellschaften umgewandelt. Was ist eine Aktiengesellschaft? Richtig eine KAPITAL-Gesellschaft und kein Samariterbund.
Denken wir mal weiter. Der Kopf einer AG ist der Vorstand und der Vorstandsvorsitzende. Diese wiederum sind den Aktionären verpflichtet, die Geld investieren in die AG. Ihre Pflicht ist es, die AG so zu führen, dass diese KAPITAL abwirft. Richtig? Soweit ist es gut.
Kommen wir zum Kapital der Krankenhaus-AG. Wer bringt das Kapital ins Krankenhaus? Der Mensch, wenn er möglichst bald gesund wird! … Wie? Etwa nicht? Achso, wenn einer gesund ist, ist er weg. Er braucht keine Medikamente mehr, kein Zimmer, keine OP, nichts. Oh… Also bringt der KRANKE das Kapital! Daher auch der Name “KRANKENHAUS”. Es kommt also ein Kranker ins Krankenhaus und dort wird er behandelt wie in jedem anderen Geschäft auch. Kundenbindung heißt das Zauberwort! Der Patient, äh Kunde soll ja wieder kommen. Doch wie macht man das am besten? Denken wir an den Vorstand der AG. der ist den Aktionären gegenüber verpflichtet Geld zu verdienen. Geld verdient ein Krankenhaus aber mit Kranken und nicht mit Gesunden. Die Verpflichtung des Vorstands der Krankenhaus-AG ist also, die Kranken krank zu halten. Auf gar keinen Fall gesund, den dann fällt ja die Geldquelle Kunde weg. Der Arzt wiederum hat seinen hippokratischen Eid geleistet, stimmts? Denkste! Dann les mal: http://www.thieme.de/viamedici/medizin/wissenswertes/hippokratischer-eid.html
Also steht doch fest, dass die Tätigkeit, die ein Arzt aus der Sicht des Patienten durchführen soll, im eklatanten Missverhältnis zu den Interessen seines Arbeitgebers steht. Insbesondere steht das aber auch nicht im Einklang mit den Interessen der Pharmaindustrie, die ja auch Medikamente verkaufen möchte. Wer braucht die? Ein gesunder Mensch etwa?
Also nenne mir bitte einen plausiblen Grund, warum der Krankenhaus-AG und der Pharmaindustrie daran gelegen sein sollte, GESUNDE zu produzieren! Das ist ungefähr so blödsinnig, wie wenn BMW ein unkaputtbares Auto produzieren würde und damit die Werkstätten und sich selbst gleich dazu vernichtet, oder wenn Mercedes das 0,5 Liter auf 1000 Kilometer Mobil produziert und die Ölscheichs dann auf ihrem Öl sitzen bleiben sollen.
Andererseits aber gibt es jedoch plausible Gründe warum ein Hypnotiseur einem Patienten möglichst schnell helfen will! Wer geht fünfzig mal zum Hypnotiseur, wenn er es selbst zahlen muss? Gehe ich zu einem Hypnotiseur, dem man nachsagt, dass er schnell und effektiv hilft, oder gehe ich zu einem dem man nachsagt, dass er nichts kann? Natürlich gehe ich zu dem Guten, oder?! Also ist es für einen Hypnotiseur sogar wichtig, schnell und effektiv zu arbeiten, denn im Gegensatz zum Arzt gelten bei ihm nicht die anerzogenen Glaubenssätze, dass er zum Helfen da ist. Der Hypnotiseur muss sich das erarbeiten!
Doch gibt es noch einen Grund. Der Patient ist so erzogen, dass er gerne die Verantwortung abgibt. Man geht ins Krankenhaus und sagt: “Mach mich gesund!”. Dabei wird die Verantwortung auf den Arzt übertragen. Der wiederum überträgt sie auf die Datenbank, die besagt wie was zu behandeln ist. Krebs mit Senfgas zum Beispiel. Operation gelungen, Patient tot. Na und? Kann ja mal passieren… Keiner ist schuld… Steht ja so im Computer (doch wer hat denn damit gefüttert?).
Wie immer möchte ich nur einmal zum Nachdenken anregen. Wer meine Botschaft begriffen hat und für sich selbst Verantwortung übernimmt, überlegt sich zwei mal, ob er seine Konfliktlösungen und das Anregen der Selbstheilungskräfte der Hypnose oder der Chemie und dem Skalpell, sowie einer Datenbank überlässt…
Doch eins möchte ich natürlich trotzdem nicht missen. Die Notfallmedizin! Da kann Hypnose helfen, aber Leben rettet hier häufig die Schulmedizin! Es haben also beide eine Existenzberechtigung!