Archive für 3.11.2011

Schottland - Eine Reise in die Vergangenheit - Teil II

In Kürze… aber das ist ja relativ. Wenn ich bedenke wie lange die Erbauung Roms gedauert hat, dann ist es wahrhaft kurz. Hier also Teil II meines Reiseberichts. Eigentlich sollte hier ja schon der Bericht aus den Philippinen mit biomatrix®, Hypnose und Delfinen stehen, denn da war ich zwischenzeitlich auch noch. Doch muss ich natürlich erst, wie versprochen, den absolut genialen Schottlandbesuch kommentieren.

Also stehen geblieben war ich in Inverness in Teil I. Ich liebe es: “In O point 3 miles enter roundabout! Then take seconnnnnnd exxxitttt!” :-) So habe ich insgesamt ca. 1000 km verfahren in einer der schönsten Landschaften der Welt. Da das Navigationsgerät wohl nicht mehr die allerneueste Software hatte, habe ich mein nächstes Ziel nach einer Nacht in Inverness, “Isle of Skye” auf einer älteren Straße angefahren, aber genau das war es auch, was mir die schier unglaublichen Landschaften so nahe gebracht hat.

Schottland Highlands Schottland Highlands

Leider kann ich in einem Blog unmöglich die Eindrücke wiedergeben, die man hat, wenn man Landschaften wieder erkennt und spürt… Wenn man Dinge live sieht, die man vorher nur im Geiste gesehen hat. Es ist ein unglaubliches Erleben. Aber genau das hat mir auch gezeigt, dass ich wohl Recht hatte, als ich die Reinkarnationssendung bei RTL gesehen habe und das alles nicht so recht glauben wollte, was uns da dargestellt wurde.

Isle of Skye… oder An t-Eilean Sgitheanach (Gälisch), eine Insel im Nordwesten Schottlands ist eine uralte Vulkaninsel. Der Vulkan ist längst erloschen, doch spürt man immer noch die Kräfte, die hier gewirkt haben.

Isle of Skye - Schottland Isle of Skye - Schottland

Es war Juni, doch wurde es nicht dunkel in der Nacht. Ein interessantes Erleben! Ich sage es noch einmal. Die Emotionen, die ich erlebte, während ich Landschaften sah, die ich im Geiste bereits kannte, sind nicht zu beschreiben. Doch sollte es noch heftiger werden… Ich werde hier nicht breit treten, wer ich laut meiner Reinkarnation war, doch hat es zu tun mit einer Burg, die auch heute noch existiert. Auf dem Festland, sofern man von Schottland von “Festland” reden kann. :-) Nämlich Eilean Donan Castle. Der Eine oder Andere kennt diese Burg vielleicht bereits aus einem James Bond Film, aus dem “Highlander” oder aus anderen Filmen. Die Burg wurde wieder aufgebaut und dient heute als Touristenmagnet und ab und zu als Filmkulisse. Vor ca. 500 Jahren war es mein Domizil…

Eilean Donan Castle - Schottland 

Als ich die Burg wieder betrat, war das ein wahrhaft seltsames Gefühl… Zunächst erkannte ich sofort die wirklich originalen Teile und wusste sofort, was neu aufgebaut wurde. Doch war es etwas anderes, was mich auch heute noch tief berührt. Nach einiger Zeit in der Burg bekam ich plötzlich ein ganz seltsames Gefühl in der Magengegend. Ein Gefühl, dass ich noch nicht kannte und mit dem ich nicht einmal im Traum gerechnet hätte…: Am liebsten hätte ich ein Schwert von der Wand gerissen um die Besucher aus “meiner” Burg heraus zu bekommen, auf die ich plötzlich innerlich Ansprüche, wie auf mein Heim erhob. Man kann das am ehesten mit dem Gefühl in einer Familienaufstellung vergleichen. Absolut heftig!

Nun, ich möchte ja nicht immer vom Essen reden, jedoch war ich auch davon absolut überrascht. Sind die Engländer nicht gerade durch ihre Küche berühmt, so gebührt den Schotten auf jeden Fall ein Preis! Die Fischgerichte waren wundervoll! :-) Doch das nur mal nebenbei bemerkt…

Nach der Rundreise auf Isle of Skye und Kyle of Lochalsh warteten noch zwei weitere Reiseziele in anderer Mission auf mich. Es ging noch auf den Spuren von James Braid nach Edinburgh und Manchester. Edinburgh, die schottische Hauptstadt, ist inzwischen auch ein Touristenmagnet. Doch habe ich nur den Aufenthalt im absolut genialen Marriott-Hotel in Edinburgh als angenehm empfunden. Die Stadt selbst, insbesondere eine abartige Ausstrahlung der Stadt. Es hat mich nicht gewundert, dass James Braid, “Vater der modernen Hypnosetherapie”, hier nicht lange aushielt. Oder war das der Grund, dass ich auch so ein Problem mit der Stadt hatte?

Edinburgh  Manchester

Daher war ich gar nicht so bedrückt, als es am nächsten Tag weiter ging nach Manchester, wo James Braid den größten Teil seines Lebens verbrachte. Manchester kennt man von gutem Fußball… aber sicher nicht von guter Müllabfuhr. Eine Stadt, die mich eher entsetzt hat. Nicht nur, dass man einem unglaublichen Slang gegenübersteht, also einem furchtbaren Dialekt. Auch die Stadt hat mich total entsetzt. Vom alten Flair anderer englischer Städte ist nichts übrig geblieben. Hätte ich nicht wenigstens noch eine interessante Kirche aus der Zeit von James Braid gefunden, wäre auch das ein Schuss in den Ofen geworden. Diese Kirche war sehr interessant, ansonsten ist vom historischen Manchester außer viel Müll nicht viel übrig geblieben. :-(

Alles in Allem war es eine schier unglaubliche Reise und insbesondere die schottischen Highlands sind wirklich absolut empfehlenswert! :-)

 

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