Archiv der Kategorie Hypnose
Schottland … Eine Reise in die Vergangenheit - Teil 1
7.9.2011 von Alexander Cain.
Im Juni dieses Jahres war es so weit. Die lang erwartete Reise nach Schottland begann. Zunächst ging es von München mit der erprobten Lufthansa nach London Heathrow, einem der größten Flughäfen der Welt. Hier durfte ich gleich wieder feststellen, dass sich Englisch am leichtesten in England spricht.
Ich hatte also schon beim Exchange keine Probleme und später beim Taxi, Hotel, usw. auch nicht. Am kommenden Tag war ein Ausflug nach Stonehenge geplant, der auch wie geplant stattfand, doch hatte ich das Gefühl, dass die Welt extra untergeht, weil ich nach dreißig Jahren wieder in Stonehenge aufschlage. Ich kenne ja London und weiß, dass es auf der Insel nicht immer so hübsch zu geht, aber was mir und den Mitreisenden hier geboten wurde, war schon Elementemagie vom Feinsten. Das Wasser und das Luftelement haben solche Freudentänze gemacht, mich wieder zu sehen… Doch hat sich das leider extrem nass geäußert.

Ein Glück, dass ich aufgrund des zu erwartenden Wetters in den Highlands mit hervorragender Funktionskleidung vorgesorgt hatte. Es hat schon was, dieses Monument… Tags darauf war ich mit Engelchen und Teufelchen unterwegs. Teufelchen hat mir eingeflüstert, dass London Gatwick, der andere Flughafen, gar nicht so weit weg sein kann, dafür hat Engelchen aber den London Underground

so angetrieben, dass ich im letzten Augenblick noch dem letzten Aufruf für das Checkin nach Inverness folgen konnte. Doch ab da war wieder Teufelchen am Werk. Irgend etwas passte nicht… dann wurde ein Vorgesetzter geholt und dann ging es … angeblich. Mein Gepäck und ich waren eingechecked, da Engelchen eingegriffen hatte. Dann ging ich zur Sicherheitskontrolle, wo sich wieder Teufelchen meldete. Irgend etwas sei mit dem Flugschein doch nicht in Ordnung, oder mit dem System… Diesmal hat sich Engelchen in Form einer jungen, blonden Easy Jet Mitarbeiterin gemeldet, die mit mir zurück zum Check In joggte und da der Flug längst geschlossen war, den Big Boss holte, der das Unmögliche möglich machte und mir einen neuen Flugschein ausstellen ließ. Damit ich auch nicht noch verkehrt laufe, hat sie mir noch das Gate auf die Hand notiert, ist mit mir wieder ur Sicherheitskontrolle gejoggt und hat mich durch den Super-VIP-Eingang geschleust. Puh, dachte ich, geschafft! Von wegen… War doch zwischendrin wieder Teufelchen unterwegs… Denn als ich bei dem bezeichneten Gate ankam, stellte sich heraus, dass es der Flug nach Rom war, der dort auf Abflug wartete. Hier wartete aber wieder Engelchen auf mich, die per Funk herausfand wo ich hin musste und bescheid gab, dass noch jemand fehlt.
Natürlich war eins klar: Teufelchen hatte das Gate so gewählt, dass es genau entgegengesetzt zum richtigen lag und ich so durch den gesamten Flughafen rennen musste um zum Flugzeug zu kommen. Einzig der Applaus der Fluggäste hat noch gefehlt, doch zumindest wurde ich gleich mit einem Glas Wasser bedacht, bevor wir los flogen. Engelchen hatte gewonnen und ich war kurz vor einem Wadenkrampf.
Angekommen in Inverness, begann eines meiner größten Abenteuer. Es ging ja auch darum, Reinkarnation zu überprüfen. So war die Intention der Reise, festzustellen was wirklich dran ist, an Erinnerungen an frühere Leben, die ich seit jeher habe. Ich verließ das Flugzeug und es geschahen zwei fantastische Dinge. Einerseits fühlte ich mich “endlich zu Hause” und andererseits wurde ich vom Land begrüßt. Man kann das nicht mit Worten erklären. Es war ein unglaubliches Gefühl und eine Übermittlung von Informationen und Emotionen, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Es war nur noch “Wow…”. Abgeholt wurde ich gleich vom Leihwagenvermieter, der mich zur Verleihstation brachte und mir den Schlüssel für mein Vehicel der nächsten Tage übergab. Linksverkehr! “Auweia….”, dachte ich zuerst, aber dann war es gar nicht das Problem. Relativ schnell hatte ich mich an Linksverkehr und “In 0 point 3 miles, enter roundabout!” gewöhnt und als erste Aktion nach Bezug des Hotels besuchte ich das “Culloden Battlefield”. Hier fand eine unglaublich, kurze, dafür extrem blutige Schlacht statt, die in die Geschichte einging. Kaum hatte ich die Halle des Museumbaus betreten, war schon ein Schotte bei mir, als hätte er den ganzen Tag schon und nur auf mich gewartet. Ich glaube das war tatsächlich so! Es hat sich auf Deutsch gesagt den A… aufgerissen, mir sämtliche Informationen über meine vorherige Inkarnation zu beschaffen. Interessanterweise fiel es mir gar nicht so schwer, seinem wirklich heftigen schottischen Slang zu folgen. Nach einiger Zeit sagte ich ihm, dass ich nun gerne das Schlachtfeld ansehen würde. Er sagte mir, dass er bis dahin weitere Informationen sammeln werde. Ich war total baff.
Das Schlachtfeld selbst, ein Moor, hatte es wirklich in sich. Ein Friedhof der Highlander. Aber es strahlte den unglaublichen Stolz der Männer aus, die dort gefallen sind. Es war sehr emotional, diesen Ort zu besuchen…

Es fällt mir nun schwer, so mit Teil eins zu enden. Daher um Abschluss von Teil eins meines Reiseberichts etwas schönes! Nach einem absolut genialen Abendessen (frischer Fisch, hervorragend zubereitet), ging es am nächsten Tag zunächst einmal an die Küste und unter anderem zum Dolphin Sightseeing. Hättest Du gedacht, dass an der Schottischen Küste freie (!!!) Delfine leben?

Teil II mit den Highlands … in Kürze!
Alle Fotos: Copyright Wolfgang Künzel, 2011
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Warum Hypnose nicht zum Zug kommt und ein Krankenhaus ein Krankenhaus ist.
3.8.2011 von Alexander Cain.
Vor zwei Tagen wurde ich von einer Frau angeschrieben, die sage und schreibe seit 30 Jahren in den Fängen der Schulmedizin ist. Morbus Crohn (http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Crohn) ist eine Darmerkrankung, die seitens der Schulmedizin mit Cortison, Skalpell, Nadel und Faden “behandelt” wird. Nach diesem Behandlungsversuch folgen künstlicher Darmausgang, Leid, Leid und noch mehr Leid. Jedoch nur auf Seiten des Patienten. Auf der anderen Seite ist der Patient aber ein guter Kunde! Ein Kunde, der seit 30 Jahren Geld in die Kassen fließen lässt! Ja, sowas lässt man doch nicht einfach laufen, oder gar mit Hypnose heilen, oder?
Ach, was erzählt der Künzel jetzt schon wieder? Verschwörungstheorien!!! Haha… Dann hoffe ich mal, dass Du niemals “chronisch” krank wirst.
Also sehen wir uns das Ganze mal aus einem anderen Blickwinkel an. Die Krankenhäuser werden in letzter Zeit alle in AGs umgewandelt, bzw. an Aktiengesellschaften verkauft. Auch mit dem hiesigen Klinikum sollte das geschehen. Pläne, wie die Klinik gut überleben könnte, sind in der Schublade verschwunden. Dafür hat die Landrätin dann alle belogen und wollte unbedingt das die Klinik an eine Groß-AG angeschlossen wird. Vielleicht war die Landrätin ja gleichzeitig Großaktionärin? Ich kann mir keinen Grund vorstellen, außer Gier, warum man solche Pläne der Öffentlichkeit vorenthält. Also halten wir fest: Krankenhäuser werden mit Gewalt und unter seltsamen Umständen derzeit in Aktiengesellschaften umgewandelt. Was ist eine Aktiengesellschaft? Richtig eine KAPITAL-Gesellschaft und kein Samariterbund.
Denken wir mal weiter. Der Kopf einer AG ist der Vorstand und der Vorstandsvorsitzende. Diese wiederum sind den Aktionären verpflichtet, die Geld investieren in die AG. Ihre Pflicht ist es, die AG so zu führen, dass diese KAPITAL abwirft. Richtig? Soweit ist es gut.
Kommen wir zum Kapital der Krankenhaus-AG. Wer bringt das Kapital ins Krankenhaus? Der Mensch, wenn er möglichst bald gesund wird! … Wie? Etwa nicht? Achso, wenn einer gesund ist, ist er weg. Er braucht keine Medikamente mehr, kein Zimmer, keine OP, nichts. Oh… Also bringt der KRANKE das Kapital! Daher auch der Name “KRANKENHAUS”. Es kommt also ein Kranker ins Krankenhaus und dort wird er behandelt wie in jedem anderen Geschäft auch. Kundenbindung heißt das Zauberwort! Der Patient, äh Kunde soll ja wieder kommen. Doch wie macht man das am besten? Denken wir an den Vorstand der AG. der ist den Aktionären gegenüber verpflichtet Geld zu verdienen. Geld verdient ein Krankenhaus aber mit Kranken und nicht mit Gesunden. Die Verpflichtung des Vorstands der Krankenhaus-AG ist also, die Kranken krank zu halten. Auf gar keinen Fall gesund, den dann fällt ja die Geldquelle Kunde weg. Der Arzt wiederum hat seinen hippokratischen Eid geleistet, stimmts? Denkste! Dann les mal: http://www.thieme.de/viamedici/medizin/wissenswertes/hippokratischer-eid.html
Also steht doch fest, dass die Tätigkeit, die ein Arzt aus der Sicht des Patienten durchführen soll, im eklatanten Missverhältnis zu den Interessen seines Arbeitgebers steht. Insbesondere steht das aber auch nicht im Einklang mit den Interessen der Pharmaindustrie, die ja auch Medikamente verkaufen möchte. Wer braucht die? Ein gesunder Mensch etwa?
Also nenne mir bitte einen plausiblen Grund, warum der Krankenhaus-AG und der Pharmaindustrie daran gelegen sein sollte, GESUNDE zu produzieren! Das ist ungefähr so blödsinnig, wie wenn BMW ein unkaputtbares Auto produzieren würde und damit die Werkstätten und sich selbst gleich dazu vernichtet, oder wenn Mercedes das 0,5 Liter auf 1000 Kilometer Mobil produziert und die Ölscheichs dann auf ihrem Öl sitzen bleiben sollen.
Andererseits aber gibt es jedoch plausible Gründe warum ein Hypnotiseur einem Patienten möglichst schnell helfen will! Wer geht fünfzig mal zum Hypnotiseur, wenn er es selbst zahlen muss? Gehe ich zu einem Hypnotiseur, dem man nachsagt, dass er schnell und effektiv hilft, oder gehe ich zu einem dem man nachsagt, dass er nichts kann? Natürlich gehe ich zu dem Guten, oder?! Also ist es für einen Hypnotiseur sogar wichtig, schnell und effektiv zu arbeiten, denn im Gegensatz zum Arzt gelten bei ihm nicht die anerzogenen Glaubenssätze, dass er zum Helfen da ist. Der Hypnotiseur muss sich das erarbeiten!
Doch gibt es noch einen Grund. Der Patient ist so erzogen, dass er gerne die Verantwortung abgibt. Man geht ins Krankenhaus und sagt: “Mach mich gesund!”. Dabei wird die Verantwortung auf den Arzt übertragen. Der wiederum überträgt sie auf die Datenbank, die besagt wie was zu behandeln ist. Krebs mit Senfgas zum Beispiel. Operation gelungen, Patient tot. Na und? Kann ja mal passieren… Keiner ist schuld… Steht ja so im Computer (doch wer hat denn damit gefüttert?).
Wie immer möchte ich nur einmal zum Nachdenken anregen. Wer meine Botschaft begriffen hat und für sich selbst Verantwortung übernimmt, überlegt sich zwei mal, ob er seine Konfliktlösungen und das Anregen der Selbstheilungskräfte der Hypnose oder der Chemie und dem Skalpell, sowie einer Datenbank überlässt…
Doch eins möchte ich natürlich trotzdem nicht missen. Die Notfallmedizin! Da kann Hypnose helfen, aber Leben rettet hier häufig die Schulmedizin! Es haben also beide eine Existenzberechtigung! ![]()
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“Wenn ich Dir in die Augen puste, bist Du hellwach!”
26.7.2011 von Alexander Cain.
Aua, aua, aua… denke ich mir ja schon seit ewiger Zeit, wenn ich den Spruch höre “Wenn ich Dir in die Augen puste, bist Du hellwach!” um einen Hypnotisanden aus der Hypnose zu holen. Es handelt sich hierbei um eine der dümmsten Methoden, die ich mir vorstellen kann und es ist keineswegs eine Hypnoseauflösung. Wenn nicht hinterher eine ordentliche (!) Hypnoseauflösung folgt, führt das wie bei jeder nicht aufgelösten Hypnose in der Regel zu Unwohlsein, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, usw. In den letzten 14 Tagen nimmt es nun vermehrt Einzug ins deutsche Fernsehen, nachdem die üblichen Verdächtigen es ja immer wieder vor gemacht haben, macht es jetzt jeder Hypnotiseur, der versehentlich vor eine Kamera gestellt wurde, nach. Nun, den Journalisten ist hier selbstverständlich kein Vorwurf zu machen. Was ist ein Journalist? Das ist ein Mensch, der Journalismus studiert hat. Dazu gehört weder Schulmedizin, noch Hypnose, noch sonst etwas von dem worüber die tagtäglich berichten. Für einen Journalisten ist es also die Regel, dass er gescheit über Dinge spricht, von denen er von Haus aus keine Ahnung hat. - Liebe Journalisten, das ist euer Beruf und nicht böse gemeint, aber ich habe doch Recht, oder? Nun geht es um den gesunden Menschenverstand. Den schreibe ich einem Journalisten auch nicht ab, doch hat der in der Regel so viel zu tun, dass er den meistens schon wieder ganz woanders hat, wenn die Sendung aufgezeichnet wird. Also kommen wir zu denen, die wirksame Hypnosetechniken mit totalem Unfug kombiniert einem Millionenpublikum vorführen. Wenn das bei RTL II in der Sendung “Ich weiß was Du letzten Freitag getan hast” geschieht, dann ist das schlimm genug. Ich lerne dann, dass in den Niederlanden bei der Hypnosetherapie, denn es ist ja laut Moderator ein Hypnosetherapeut, der hier Shows vorführt, die Infektionstheorie nicht mehr gilt. Doch nicht nur in den Niederlanden! Hurra! Die Infektionstheorie ist auch in Deutschland widerlegt! Am 25.07.2011 lief im ZDF die Sendung “Ärzte”. Auch hier wurde, im Beisein von zwei Schulmedizinern den Hypnotisanden fleissig ins Gesicht gepustet! “Nun”, dachte ich mir, “wofür bezahle ich eigentlich GEZ?”. Also das Zweite Deutsche Fernsehen hat ja einen Bildungsauftrag, oder? Dieser wird durch solche Sendungen erfüllt. Doch ist dieser Bildungsauftrag wirklich richtig erfüllt worden? Das wollte ich von der ZDF-Zuschauerredaktion wissen, die von mir folgende E-Mail erhalten hat:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Interesse habe ich den Beitrag über Hypnose verfolgt. Noch viel interessanter finde ich jedoch, dass inzwischen die Infektionstheorie nicht mehr gilt. Es wurde ja den Hypnoseteilnehmern im Beisein von Schulmedizinern ins Gesicht gepustet. Bitte erklären Sie mir entweder, warum Milliarden Menschen aufgrund einer offensichtlich widerlegten Theorie geimpft werden. Oder sind die Ärzte vielleicht nur Statisten, die nicht erkennen können, dass hier eine Infektion stattfinden kann. Oder hat der Hypnotiseur vor der Sendung eine Sagrotanmundspülung genommen?
Falls die Infektionstheorie eine Farce ist, machen Sie doch bitte eine Sendung gegen das Impfen, denn dann ist das ja völlig unsinnig. Falls jedoch der Hypnotiseur ein Vertreter der “Keine Ahnung-Liga” ist, sollten Sie dringend aufklären, dass die Beteiligten Hypnotisanden nun unter ärztlicher Aufsicht stehen und das diese Aktion unter Motto: “Kamera an, Gehirn aus!” stand.
Weitere Informationen finden Sie bei: http://www.hypnoselernen.de/gefahren_der_hypnose.php#12
Ich werde diese Anfrage selbstverständlich auch online in unserem Forum und in Facebook zur Diskussion stellen und freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Künzel
Seitdem warte ich auf eine Reaktion der ZDF-Zuschauerredaktion, die auch mit unseren GEZ-Gebühren bezahlt wird. Und ich warte und ich warte und ich warte… Aber nicht mehr lange, dann werde ich diese Frage nämlich dem Intendanten des ZDF stellen und der zuständigen Landesmedienzentrale. Falls das ein Praktikant bei RTL II oder bei der Produktionsfirma Eyeworks liest, gilt übrigens das Selbe! Auch von dieser Seite hätte ich gerne gewusst, ob der Herr Hypnotiseur Vivil-Werbung macht, oder ob es einfach nur gequirlter Unsinn ist?
Doch wie komme ich darauf? Wieder einmal bin ich ja der Böse, wenn ich auf so etwas hinweise, anstatt wie viele andere die beteiligten Personen in Facebook als Freunde aufzunehmen und in Stammtischen zu huldigen. Machen wir folgendes Gedankenexperiment: Du stellst Dich hin, machst die Augen zu und ich schicke Dir einen Wildfremden, der Dir mal richtig herzlich und nass ins Gesicht pustet. Nun? Gefällt Dir das? Ohne Vorbereitung natürlich! Was ich auch nicht gesagt habe… Vielleicht hat der Typ ja auch noch eine der von der Schulmedizin postulierten Infektionskrankheiten, weiß nur noch nichts davon, da er sich in der postulierten Inkubationszeit befindet! *Grusel*
Doch auch, wenn die Infektionstheorie eigentlich völliger Unsinn ist, ist es Unfug, da absolut ekelig! Also dann ziehen wir ein wenig über die Infektionstheorie her. Warum ist die eigentlich nicht bewiesen? Alle lachen über VERSCHWÖRUNGStheorien und lassen sich wegen der Infektionstheorie impfen. Kann nicht ein Akademiker im Rahmen seiner Doktorarbeit das beweisen? Ach, geht nicht. Wo soll man das abschreiben?…
Wie kommt man nun auf so eine blöde Idee, jemanden ins Gesicht zu pusten? Genauso wie Doktorarbeiten abgeschrieben werden ohne den Kopf einzuschalten, wird der Quatsch von Typen abgeschaut, die seit über zwanzig Jahren schon von der Tapete bis zur Wand denken. Und woher haben die ihren Blödsinn? Ich weiß es nicht. Wirklich nicht. Es gehört eine gehörige Person Dummheit dazu und Dreistigkeit, sowie absolute Ignoranz dem Hypnotisanden gegenüber. Eine Sache jedoch habe ich gefunden. James Braid schreibt in seinem Werk “Neurypnology”, dass kataleptische Körperteile durch Anpusten wieder locker werden. Ob das der Auslöser für diesen Blödsinn ist, kann ich nicht sagen.
Wie macht man es nun richtig? Ohne Komplikationen kann man jemanden mit drei Sätzen aus der Trance holen. Fraktionieren kann ich mittels einem Fingerschnippen, ich kann bis drei zählen, ich kann den Hypnotisanden an der Schulter berühren, je nachdem was ich vorher suggeriert habe. Falls mir jemand die Vorteile erklären kann, wenn man dem Hypnotisanden seine ureigenen Bakterienstämme ins Gesicht transferiert, bitte ich um Mitteilung!
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Neues Homepage-Design
7.7.2011 von Alexander Cain.
“Ohjeh…”, dachte ich mir gerade, als ich das Datum des letzten Eintrags gesehen habe. Also ein Blogger, der nichts anderes zu tun hat als Einträge zu verfassen, bin ich wahrlich nicht. Aber ich gelobe Besserung betreffend der Abstände.
Es ist ja unglaublich viel geschehen in der Zwischenzeit. Zum Beispiel war ich endlich in den schottischen Highlands und auf den Spuren von James Braid, sofern das möglich war. Doch hierzu später mehr. Hier geht es jetzt zunächst um das neue Homepage-Design. Eine größere Aktion als ich mir das zunächst vorgestellt habe:
Es war ja schon so lange geplant und aus den verschiedensten Gründen immer wieder rausgeschoben. Nun war es jedoch so, dass aufgrund der Veränderungen in den letzten Jahren viele Altlasten in den Meta-Tags, usw., also im Quelltext vorhanden waren, die es einmal zu entfernen galt. Also lag es nahe, auch am Aussehen zu arbeiten. Ich kann programmieren, mehrere Programmiersprachen, jedoch ist das Webdesign nicht gerade meine Stärke. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, eine Firma mit dem neuen Design zu beauftragen. Gesagt, getan. Es gibt im Netz Möglichkeiten, eine Anfrage gleichzeitig an viele Firmen zu stellen, um dann auch eine Reihe von Angeboten zu bekommen. Diese Möglichkeit haben wir genutzt und gleich festgestellt, dass es Vor- und Nachteile hat.
Zunächst zum Nachteil: Manche Firmen sind sehr penetrant und haben anscheinend Callcenter oder Angestellte beauftragt, regelrecht Auftragsterror zu betreiben. Also so lange nachzufragen, bis man endgültig abgenervt ist. Bei mir sind sie da an den Richtigen geraten. Was aber macht ein Mensch, der zarter besaitet ist?
Nun zum Vorteil: Man erhält gleichzeitig viele unterschiedliche Angebote und hat eine größere Auswahl.
Aufgefallen ist mir, dass mir ausnahmslos alle Firmen zunächst ein Content Management System (CMS) verkaufen wollten. Klar, das ist Standard heute, leicht einzurichten wenn man sich auskennt und es bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das wiederum hat mir jedoch gezeigt, dass keiner vor der Angebotserstellung unsere Homepage ernsthaft komplett durchgesehen hat. Das hat auch niemand verlangt und es soll kein Negativpunkt sein! Man hätte auch suchen müssen, um festzustellen, dass ein CMS nahezu unmöglich einsetzbar ist, es sei denn man gestaltet komplett alles neu.
Dann habe ich den Firmen mitgeteilt, dass ich kein CMS wünsche, da allein beispielsweise die Seminarliste und die Seminaranmeldung ein sehr umfassendes Programm darstellen und dieses nur sehr schwierig in ein fertiges CMS integriert werden kann. Die Kernaussage war jedoch definitiv, dass ich ein Design und kein CMS wünsche. Wenn ich wasserfeste Schuhe kaufen will, jedoch keine Gummistiefel, erwarte ich auch nicht, dass mir trotzdem Gummistiefel angedreht werden, oder? Bis auf einen Anbieter haben dann alle ihr Vorgehen dahingehend abgeändert, dass sie mir mein Konzept madig reden wollten um ihr 08-15-CMS doch noch zu verkaufen. Das war der Augenblick, in dem 99% der Anbieter aus der Liste geflogen sind. Amen!
Weiter ging es mit dem Einzigen, der sich meine Homepage ernsthaft angesehen hat und sofort erkannt hat um was es mir wirklich geht. Nach kurzer Zeit erhielt ich dann ein maßgeschneidertes Angebot für ein Design, eine neue Startseite, sowie eine angepasste CSS-Datei und eine .htaccess-Datei um ein paar andere Dinge zu regeln. Genau das was ich mir gewünscht habe. Warum ist das eigentlich bei anderen Firmen so schwierig? Ich vermute, dass die außer ihrem eigenen Kram nicht wirklich Ahnung haben. Mit Florian Stelter, Stelter-Media, habe ich jedoch einen Experten genau nach meinem Geschmack gefunden. Ein Mann, der nicht nur CMS schreiben kann, sondern jemand, der sich mit den neuesten HTML- und CSS-Technologien (und sicher noch viel mehr) auskennt und eine absolut professionelle Arbeit fristgerecht und mit einem sehr angemessenen Preis-Leistungsverhältnis abliefert.
So hatte ich nach einer angemessenen Frist genau das was ich mir vorgestellt habe: Ein Grundgerüst für unsere neue Homepage mit leicht konfigurierbarem Menü. Dann ging es los mit vielen, vielen Nachtschichten. Man surft ja so selten auf der eigenen Homepage… daher war ich einigermaßen fassungslos, als ich den wirklichen Umfang der Arbeiten gesehen habe. Nach knapp zehn Jahren (eigentlich war vor zehn Jahren das letzte Re-Design, die Seite gibt es ja schon wesentlich länger) hat sich unglaublich viel angesammelt. Darunter waren auch einige Großbaustellen, wie zum Beispiel die Seminarliste mit über 800 Zeilen Quellcode (die nun auf knapp 600 reduziert werden konnten). Trotzdem war und bin ich froh, dass wir wieder alles selbst machen können. Es lohnt sich ungemein, wenn man sich mit Internet-Technologien auskennt, mit Dreamweaver & Co..
Inzwischen ist die Seite (fast) fertig und meine persönliche Meinung ist: Es hat sich gelohnt! Aufgeräumt stellt es sich nun dar, hell und freundlich und immer noch sehr informativ, denn von den ursprünglichen Inhalten wurde nur entfernt, was nicht mehr aktuell war. Ein richtiger Frühjahrsputz!
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Florian Stelter, Stelter-Media, der auch hinterher immer für Fragen offen war und aufgetretene Probleme extrem schnell und gut gelöst hat! Die Kompetenz und Professionalität dieser Firma ist mir wirklich eine persönliche Empfehlung wert!
In Kürze werde ich dann einen Reisebericht verfassen und ich werde etwas über biomatrix® - die erweiterte “2-Punkte-Methode” erzählen.
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Der positive Jahresrückblick 2010
30.12.2010 von Alexander Cain.
Es war nicht immer heile Welt, doch möchte ich einen Jahresrückblick erstellen mit ausschließlich positiven Dingen!
20 Jahre Alexander Cain® … Vor zwanzig Jahren traf ich den Showhypnotiseur “Andy Weiders”, der mir damals die Möglichkeit gab mein großes Hobby zum Beruf zu machen. Die Zeit vergeht… Unglaublich, was seit dem geschehen ist. Ob er wusste, was er damit in Gang setzt? Eigentlich müsst ihr ihm dankbar sein, denn er hat den Grundstein gelegt zu der heutigen Hypnoseszene, indem er mich in die Showbranche einführte. Dies wiederum gab mir die Möglichkeit, tausende Menschen zu hypnotisieren und so meine Erfahrungen zu sammeln, die ich nun seit fast zehn Jahren weitergebe.
Gleich am Anfang des Jahres hatten wir eine große Änderung in unseren Seminaren. Der neue Dozent für unsere Hypnosecoach (HA)®-Ausbildung und weitere aufbauende Seminare ist Holger Burkhardt, einer der erfahrensten Hypnotiseure und Dozenten in Deutschland und Mitbegründer der Hypnosecoach-Ausbildung (früher in der Schweiz tätig). Holger Burkhardt hat nicht nur das Portfolio der Ausbildungen erweitert. Mit ihm haben wir einen extrem erfahrenen und insbesondere sehr sympathischen Dozenten erhalten.
2010 war das Jahr, in dem die erste Auflage meines Buches “Schlaf! - Klassische Hypnose lernen” herauskam. So oft wurde ich darauf angesprochen, ein Buch zu schreiben. Doch ist es natürlich nicht in zwei Tagen geschehen, sofern man auch wirklich alles selbst schreibt. Aus diesem Grund bin ich aber auch stolz darauf, denn es sind meine eigenen Erfahrungen, über die ich geschrieben habe. Erfahrungen aus ca. 30 Jahren Hypnose in diesem Leben.
Die Grundseminare halte ich seit diesem Jahr auch wieder in allen größeren Städten in Deutschland, sowie in Wien und Zürich. Es macht Spaß in den exklusiven Hotels und für die Teilnehmer ist es auch immer wieder ein Erlebnis. Ein ganz besonderes Erlebnis hatte ich dabei auch mehrfach. Erwähnen möchte ich hierbei zwei persönliche Highlights. In Hamburg durfte ich die bekannte Sängerin Isgaard begrüßen. Diesen Namen werden wir 2011 bestimmt wieder hören … und nicht nur den Namen, sondern insbesondere ihre ganz geniale Stimme. Eine Woche später dann jedoch eine kleine Katastrophe in Hannover. Am Freitag Abend bemerkte ich bereits ein unangenehmes Ziehen im Knie. Das steigerte sich bis zu einem schier unerträglichen Schmerz, der mir zunächst den Schlaf raubte. Auch laufen war völlig unmöglich. Diagnose: Entzündung im Knie mit Wassereinlagerung. Es wäre das erste Mal gewesen, dass ich ein Seminar wegen Krankheit abgesagt hätte. Doch zwei Umstände waren es, die das verhinderten. Als erstes darf ich Thomas Wenzl, meinem Co-Ausbilder, Dank sagen! Auf meine SMS hin, die ich ihm mitten ín der Nacht sendete, setzte er sich ins nächste Flugzeug und jettete nach Hannover um mich zu unterstützen. Den Krankenhausaufenthalt ersparten mir dann ein Heilpraktiker und ein Physiotherapeut und Geistheiler. Letzterer schaffte es mit einer 45 Min. Behandlung (Hand auflegen), dass ich am Sonntag Abend sogar problemlos zurückfliegen und sogar wieder Auto fahren konnte. Beides wäre vor der Behandlung völlig unmöglich gewesen. Wunder können so nah sein!
Inzwischen habe ich, völlig ohne schulmedizinische Behandlung, keinerlei Beschwerden mehr.
TV-Produktionen haben sich 2010 auch wieder die Klinke in die Hand gegeben bei uns. Machen wir es kurz: RTL (mehrere Sendungen), SWR, VIVA, MTV, ARTE… und für 2011 sind auch schon wieder Ausstrahlungen und Produktionen geplant. Doch darf ich hierüber noch nicht reden.
Auch war es sehr spirituell. Nachdem Holger seinen Dienst bei uns antrat, kamen wieder vermehrt sehr spirituelle Menschen zu uns. So haben wir mehrfach nach dem Seminar verschiedene systemische Aufstellungen durchgeführt. Besondere Highlights waren Aufstellungen mit Lemuria und Atlantis, sowie mit Braid, Mesmer und mir.
So gibt es doch tatsächlich die Vermutung, dass ich mit James Braid etwas zu tun haben könnte… Naja, wer weiß…
Die Stellvertreter in diesen Aufstellungen wissen was ich meine.
2012… ist das ein Thema? 2010 war es noch kein größeres Thema für mich. Doch ist mir aufgefallen, dass die Spiritualität mehr und mehr zunimmt. Hypnose ist natürlich auch so ein Thema. Immer mehr Menschen, die Hypnose früher für Humbug hielten, wachen auf. Sie merken, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, wie ihnen irgendwer gerne weiß gemacht hätte. Das ist schön!
Wenn wir schon bei Spiritualität sind. Am Jahresende durfte ich “Die weiße Büffelfrau” kennenlernen. Schön, dass es solche Menschen gibt, die authentisch sind und ihren Traum leben! Viele andere interessante Menschen haben 2010 meinen Weg gekreuzt. Ich kann nicht alle aufzählen, die mich beeindruckt haben. Doch glaube ich, dass sie es selbst wissen.
Ein kleiner Ausblick auf 2011: Wir können natürlich nicht alles verraten was geplant ist. Es ist jedoch einiges geplant, bzw. schon in Arbeit. So zum Beispiel ein neues Design unseres Internetauftritts. Aber auch für die Hypnosecoach-Seminarteilnehmer wird sich neues ergeben. Ab Januar werden wir die Unterlagen in einem bedruckten Sammelordner mit Register ausgeben. Wir werden auch im Bereich Video einiges neues zeigen und wie man es von uns kennt, völlig neue Standards setzen. Aprospos neues… Eine neue Hypnose-CD ist in Vorbereitung. Nach all den Jahren wird es ein ganz besonderes Highlight! Das kann ich schon einmal versprechen! ![]()
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Hypnose beim Supertalent 2010 - Nachschau
5.12.2010 von Alexander Cain.
Inzwischen ist eine Woche vergangen seit dem Auftritt von Supertalentanwärter Martin Bolze. Inzwischen gibt es wieder neue TV-Aufregung, denn vor ein paar Stunden gab es einen schweren Unfall in der ZDF-Sendung “Wetten Dass”. Der Unterschied zwischen den Sendungen liegt wohl darin, dass ein Unfall bei “Wetten Dass” dazu führt, dass die Sendung abgebrochen wird, während Herrn Bolze eine Plattform dafür gegeben wurde.
Nun, ich kann natürlich keine Zahlen nennen und Namen schon gleich gar nicht. Die Leute, die sich bei mir gemeldet haben, bleiben so anonym wie sie es erwarten dürfen. Aber lassen wir das Ganze mal Revue passieren. Ich habe ja schon geschrieben, dass es entweder Hypnose oder “Märchenstunde” wird. Das es eine Nummer wird, mit der RTL schon einmal reingefallen ist, hat mich dann doch zunächst sehr verwundert, andererseits war es wohl die abgespeckte Version. Das was Herr Bolze über TV mit den Zuschauern durchführte, nennen wir Hypnotiseure “Suggestibilitätstest”. Es ist also keine Hypnose, sondern einfach eine Suggestion, die im Wachzustand durchgeführt wird, um die Personen zu filtern, die sehr suggestibel und somit gleichzeitig leicht hypnotisierbar sind. Bei Gottschalk Late Night hatte vor Jahren der Italiener Giucas Casella für Schlagzeilen gesorgt, als er den selben Test durchführte und viele Zuschauer hinterher auch nach der Auflösung ihre Hände nicht mehr auseinander gebracht haben. Gebranntes Kind scheut das Feuer, oder? Nicht, wenn es Quoten bringt, meint man. Das Selbe kann ich nun für Herrn Bolze sagen. Als ich den Auftritt sah, war mir eins klar: “Kopfschuss!”. Ich teile hier nur meine Meinung mit. Ich weiß, dass ich mich wieder furchtbar beschimpfen lassen darf wegen meiner Meinung. Das sind meist völlig Unwissende, aber häufig auch Neider, die über alles schimpfen, was ich sage. Grundsätzlich sollte aber auch jeder Leser hier seine eigene Meinung haben. Wer den Auftritt gut fand, bitteschön. Ich hingegen sehe das aus Augen eines Hypnotiseurs, der seine ersten Hypnose-Schritte in diesem Leben vor über dreißig Jahren machte.
Also grundsätzlich war auch der Händefalttest, wie sich später auch zeigte, völlig unverantwortlich. Die Auflösung für die Zuschauer, die mal eine werden wollte, war in eine Show eingebunden und viele Zuschauer haben das gar nicht registriert. Sie waren danach auf sich allein angewiesen während die Show mit seltsamen Leuten im Studio weiter ging. Wer dann ein Problem hatte, war völlig auf sich allein gestellt. Mir ist von mehreren Personen bekannt geworden, dass RTL auf Hilfe-EMails nicht geantwortet hat. Es gab überhaupt keine Reaktion… Ich finde das nur noch peinlich. Es mag sein, dass Herr Bolze, dessen einzige Reaktion auf die Warnungen vor dem Experiment es war, diese Warnungen dem Neid zuzuschreiben (nachzulesen in der Berliner Zeitung), das in seinen Dimensionen gar nicht nachvollziehen konnte oder wollte. Jedoch sind TV-Redakteure häufig sogar studierte Personen. Wir müssen also davon ausgehen, dass alle Beteiligten wirklich bescheid wussten und das alle Warnungen in den Wind geschossen wurden. Das was heraus kam, war demnach vorsätzliche Körperverletzung, oder? Zumindest bei den TV-Zuschauern.Bei den Leuten auf der Bühne war es hingegen wohl “Körperverletzung auf Verlangen”. So steht in einem RTL-Forum, dass eine der beteiligten Damen schin vor der LIVE(!)-Sendung in Facebook angekündigt hat, dass sie auf der Bühne stehen wird. Interessant, interessant…: http://www.rtl.de/forum/index/beitrag/id/3861/das-supertalent/allgemein/hypnose-alles-nur-show-beweis
Also war dann auch der Rest der fachlich unsäglichen “Show” ein Fake? Man könnte es annehmen, denn außer einem Händefalttest war keine weitere Hypnoseinduktion zu sehen, was darauf schließen lässt, dass die Leute vorkonditioniert waren. Das wiederum wäre natürlich eine Verarschung der Zuschauer. Andererseits wäre es die EINZIGE Variante, bei der Herr Bolze die Teilnehmer vorher auf Körperschäden hätte checken können. Was hätte denn einer der Teilnehmer beispielsweise gesagt, wenn sich Herr Bolze auf einen Bandscheibenvorfall gestellt hätte bei seiner kataleptischen Brücke? Unglaublich, was er sich hier erlaubt hat. Das man auch nach 25 Jahren nichts, aber auch gar nichts gelernt haben muss, zeigten dann auch wieder die Anhauchungen *IGITT!!!!* und die “Auflösung”, die (wie immer) keine war.
Ich kann diesen Ausschnitt der Sendung nun empfehlen. Das kann man Hypnoseschülern vorspielen: Finden Sie 45 Fehler! - Ich meine das rein fachlich. Dass RTL natürlich wieder Entertainment geliefert hat, war klar. Ich musste sogar einmal selbst lachen bei “Schabadi Schabada”, jedoch nur weil ich mir Dieter Bohlen in dem Moment als grünes Männchen vorgestellt habe. Der wiederum ist ein schöner Wechselbalg… Aber dazu später mehr, denn ich hatte bereits im Sommer das zweifelhafte Vergnügen, Herrn Bohlen kennen zu lernen. Da war jedoch die erste Hypnosenummer von Herrn Bolze bereits geschehen, nur noch nicht gesendet.
Um es also mal ganz kurz zu machen: Es ist unglaublich viel schief gelaufen zu Hause vor den Fernsehern, RTL und Herrn Bolze war es völlig egal und die lassen jetzt einfach mal “Gras darüber wachsen”. Hauptsache die Quoten haben gestimmt und ich kann mich jetzt von den üblichen Verdächtigen natürlich wieder beschimpfen lassen.
Doch eins wird nicht geschehen: Ich lasse mich nicht verbiegen! Ich habe eine Meinung und wenn die manchen Zeitgenossen nicht passt, dann ändert das nichts an den Fakten.
Hoffen wir, dass Hypnose bald wieder gut und präsentativ dargestellt wird, wie zuletzt geschehen im Bayerischen Fernsehen in der Sendung “Gesundheit”. Auch wenn ich da nicht alles unterschrieben hätte, war es doch eine sehr gute, fast objektive Darstellung.
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Sensation oder gefährlicher Reinfall? Europaweite Massenhypnose bei „Das Supertalent“-Halbfinale am Samstag, 27.11.2010
24.11.2010 von Alexander Cain.
Ohjeh… Lange ist er her, mein letzter Eintrag hier. Wie immer liegt es daran, dass ich wahrscheinlich im Schlaf, wenn die Arbeit verteilt wird, immer “HIER!” schreie…
Doch heute hat mich eine Pressemitteilung erreicht, die ich nicht einfach unkommentiert lassen kann, auch wenn ich es zwischen “Synchronsprechen einer DVD” und “Einladungen eintüten und versenden” geschehen muss.
Ich mach’ es kurz. Es geht um die folgende Pressemitteilung des Senders RTL. Diese habe ich mit einer eigenen Pressemitteilung vorsichtshalber (natürlich kann auch ich das nicht verhindern, aber soll keiner sagen er hätte es nicht gewusst) kommentiert:
Sensation oder gefährlicher Reinfall?Europaweite Massenhypnose bei „Das Supertalent“-Halbfinale am Samstag, 27.11.2010
In einer Pressemitteilung vom 24.11.2010 gibt der Sender RTL bekannt, am kommenden Samstag, 27.11.2010, im Rahmen der ersten „Das Supertalent“-Live-Sendung eine „Deutschlandweite Massenhypnose über die TV-Bildschirme“ zu senden. Der Hypnotiseur Martin Bolze aus Gran Canaria meint hierzu: „Ich bin mir sicher, dass es mir gelingen wird, einen Großteil der TV- Zuschauer zu hypnotisieren. Dazu muss mir der Zuschauer natürlich vertrauen und sich auf das Experiment einlassen. Ich verspreche allen: Sie werden alle Sorgen und Probleme vergessen und sich an diesem Samstagabend wohler fühlen als je zuvor!“
Dieses Experiment bedarf aus der Sicht eines jeden professionellen Hypnotiseurs nicht nur kein Talent. „Hypnose“ ist eine Technik, die jeder Mensch in kürzester Zeit erlernen kann. Diese Technik wiederum birgt, da sie extrem effektiv ist, auch Gefahren in sich, die im Rahmen einer TV-Live-Sendung nur extrem schwer bis gar nicht zu handhaben sind. Diese sind zum Beispiel ein plötzlicher Kreislaufzusammenbruch, wenn kreislauflabile Menschen teilnehmen, oder plötzliche Muskelrelaxation. Weiterhin kann es zu Panikausbrüchen kommen, insbesondere wenn Phobiker teilnehmen, oder es kommt zu panischen Handlungen, wenn Personen aus der Hypnose nicht sofort wieder erwachen (so geschehen beim Casting zu „Der Superbayer“).
Wenn daher am kommenden Samstag wirklich „Hypnose“ in seiner Urform angewendet wird, hat der Hypnotiseur vor der Kamera überhaupt keine Möglichkeiten, in irgendeiner Art und Weise einzugreifen, wenn es zu nicht beabsichtigten Folgen kommt. Die weitaus geringsten Folgen werden körperlicher Natur sein, also Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Desorientierung, wenn die Hypnose, aus welchem Grund auch immer, nicht ordentlich aufgelöst wurde. Eine ordentliche Hypnoseauflösung kann insbesondere daher nicht immer gegeben sein, da ein lustiger Fernsehabend etwas anderes ist als eine Hypnosesitzung und sei es per CD. Viele Menschen sind extrem suggestibel und werden allein aufgrund der Ankündigung und der damit verbundenen Erwartungshaltung in mehr oder weniger tiefe Trance gehen. Wenn diese dann hinterher nicht mehr, oder nur teilweise aufgelöst wird, kommt es in vielen Fällen zu Problemen, die nur noch ein Hypnotiseur direkt vor Ort lösen kann. Noch gefährlicher wird es dann, wenn entgegen allen Ratschlägen und gesetzlichen Auflagen die Hypnose während des Autofahrens oder während des Bedienens von Maschinen, bzw. während Tätigkeiten, die die volle Aufmerksamkeit erfordern, eingeleitet wird. Dies kann im schlimmsten Fall tödliche Unfälle hervorrufen.
Es ist aus der Sicht des Senders nachvollziehbar, warum dieses Experiment durchgeführt wird. So, wie der Hypnotiseur zitiert wird, wurde die Produktion sicher nicht auf die allein schon durch den Ablauf einer Hypnose gegebenen Gefahren hingewiesen, bzw. wurden diese herunterstilisiert. Es ist also unverantwortlich, eine Massenhypnose über das TV durchführen zu lassen! Dies gesagt zu haben, ist mir in meiner Eigenschaft als in den Medien bezeichneter „bekanntester Hypnotiseur Deutschlands“ unerlässlich. Ob es tatsächlich dann im Endeffekt auch eine Hypnose im klassischen Sinn wird, oder nur eine moderne Märchenstunde, wird der Samstagabend zeigen. Es ist nur zu hoffen, dass nicht zig Hypnotiseure zu Notfällen gerufen werden. Dies würde dieser wunderbaren Technik wohl einen nicht mehr so einfach gutzumachenden Schaden anrichten.
Wolfgang Künzel
Kurzvita Wolfgang Künzel:
Geboren 1965, 45 Jahre
Seit 1990 hauptberuflich Hypnotiseur
Bekannt aus vielen TV-Sendungen, Rundfunk und intern. Presse
CD-Produzent und Buchautor (Schlaf! – Klassische Hypnose lernen)
Chefausbilder der Hypnoseakademie, Arnstorf
Vorsitzender der Freien Gesellschaft für Hypnose e.V
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Neues vom Quirl (2) :-)
29.7.2010 von Alexander Cain.
Wir erinnern uns (2008):

Inzwischen ist er zwei und kein kleiner, sondern ein großer Racker geworden!
Der Quirl-Fanclub fragt wieder mal nach neuen, aktuellen Fotos. Da kann ich weiterhelfen:

Huch…
Also gut, hier wieder mit hypnotischem Blick:

Er ist übrigens auch gerne der Chef am Futternapf!
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Gut und böse, schwarz und weiss…?
28.7.2010 von Alexander Cain.
Wie oft hört man von “schwarzer Magie” oder “weißer Magie”, von den Guten und den Bösen, von Himmel und Hölle, etc. Doch wer entscheidet eigentlich, was positiv ist und was negativ? Gibt es “schwarze Magie” überhaupt? Gibt es die Hölle, oder ist das nur eine Erfindung?
Es ist wirklich hochinteressant. Vor zwanzig Jahren, ja sogar vor zehn Jahren hätte sich kaum einer getraut, öffentlich von Jenseitskontakten zu reden. Damals, 1993, war die Sendung “Stimmen aus dem Jenseits - Menschen, die mit Toten reden” (RTL, Hans Meiser), die aufgrund meiner Zuschrift produziert wurde, schon etwas besonderes. Da ging es keineswegs um schwarze und weiße Magie, sondern nur um die Tatsache an sich. Die Zahl der Leute, die so etwas durchführten, war sehr übersichtlich. Heute ist es so, dass in jeder Straße irgendein Magier sitzt, der sich meist der “weißen Magie” rühmt, Hände auflegt um zu heilen und eventuell um das Böse auszutreiben. Der Kontakt zu Verstorbenen oder besser noch zu Engeln ist zum Volkssport geworden. Weiß natürlich! Wer was anderes behauptet, ist tiefschwarz!
Es besteht hier jedoch eindeutig Klärungsbedarf, wie mir scheint. Wir wissen alle, dass Strom gelb ist, aber Magie - oder Energie in Verbindung mit Information ist schwarz oder weiß? Wieso nicht auch gelb? Wenn man sich einmal Gedanken darüber macht, stellt man sehr schnell fest, dass es doch grundsätzlich relativ ist, oder? Es hängt doch immer von der Sichtweise des Betrachters ab, ob etwas gut oder böse ist. Für einen “Schwarzmagier” ist das eigene Tun doch immer “weiß”, oder? Es ist für ihn völlig legitim. Also wird sich wohl nahezu jeder “Schwarzmagier” (aus unserer Sicht) als “weißer Magier” (aus seiner Sicht) präsentieren und das Schönste ist, dass wir auch noch beide Recht haben! Das erinnert mich direkt an Schrödingers Katze! Die ist ja auch gleichzeitig tot und lebendig…
(Google ist Dein Freund, für alle, die dieses Gedankenexperiment aus der Quantenphysik nicht kennen).
Natürlich wissen wir trotzdem was “gut” und “böse” ist. Wir haben ein Wertesystem geschaffen, dass auch notwendig ist, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Das sind Gebote und Paragraphen. Manche sehr wertvoll, manche so wertlos wie ein Kropf. Das DEFINIERT also, was wir als gut und was wir als böse anzusehen haben. Doch bleibt es definitiv ein Konstrukt. Was machen wir aber ohne diese Definitionen? Oder noch besser, wer hat zu entscheiden was “gut” und was “böse” ist, was “schwarz” und was “weiß”, wenn es um Dinge geht, die nicht in Gesetzbüchern stehen?
Stellen wir uns einfach einmal vor, dass wir jemanden geheilt hätten. Da es ein Hypnoseblog ist, mit Hypnose. Supertoll! Wirklich? Wer sagt mir, dem Hypnotiseur, ob ich hier eine gute Tat vollbracht habe? Vielleicht habe ich dem Kranken eine wichtige Erfahrung in seinem Leben genommen? Vielleicht aber auch nicht. Die Heilung kann also schwarz oder weiß, entsprechend unserem Wertesystem sein. Verstanden?
Nun gibt es Menschen, die entscheiden einfach, ob etwas oder jemand “schwarz” oder “weiß” ist. Manchmal berufen sich diese Menschen auf “Obrigkeiten” wie “Engel” oder irgendwelche “höheren Wesen”. Das ist dann die Königsdisziplin und es gibt so viele, die darauf hereinfallen… Anstatt sich selbst zu befragen und bei sich selbst nachzuhören, läuft man der “Obrigkeit” und deren selbst ernannten Vertretern hinterher. So kann man ja wunderbar die Verantwortung abgeben! So, wie es gerade bei Loveparade passiert. Keiner will die Verantwortung haben.
Ist es denn wirklich so schlimm, Verantwortung zu übernehmen für seine eigenen Entscheidungen? “Vor wem?” werden sich vielleicht manche fragen. Nun, vor sich selbst, oder? Ich bin niemandem verantwortlich, nur mir selbst. Ich muss meine Entscheidungen mit mir selbst ausmachen und nicht mit einer Obrigkeit. Wenn ich jedoch entscheide, die Entscheidungen abzugeben und ab sofort am “schwarz/weiß”-Denken teilzunehmen, dann bin ich auch nicht mehr ich selbst, oder? In diesem Moment bin ich Sklave, oder Roboter. Hoppla… Ist das nicht eine der Urängste, die Menschen manchmal haben, wenn man sie hypnotisieren will? So sind wir wieder beim Thema!
Ist Hypnose jetzt eigentlich schwarz oder weiß?
Denkt mal darüber nach! Aber eins gebe ich euch mit: Wer jemanden als schwarz bezeichnet, ist selbst schwarz - in meinem Wertesystem.
Wie sollte er denn sonst erkennen können wollen, was schwarz ist… ![]()
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Wolfgang Künzel vs. James Braid
14.7.2010 von Alexander Cain.
Am 17.06.2010 wurde ich in unserem Forum darauf hingewiesen, dass ich eine große Ähnlichkeit mit James Braid hätte, woraus man schließen könnte, dass ich möglicherweise tatsächlich in einem früheren Leben eine der größten Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Hypnose gewesen sein könnte. Naja… im ersten Moment fand ich die Idee ja absolut absurd. Stell’ Dir einfach mal vor, jemand kommt zur Tür hineinspaziert und erklärt dir, dass du möglicherweise die Wiedergeburt einer berühmten Persönlichkeit bist. Sofort habe ich mich zurückerinnert an eine “Arabella”-Sendung bei PRO7, in der Nofretete, Cleopatra, Mozart, Schiller & Co. anwesend waren. Ich war entsetzt damals… Aber auch an eine Rückführung in Hypnose, die Enrico Caruso zum Vorschein brachte. Der junge Mann hat sogar eine italienische Arie in meinem Wohnzimmer geschmettert (siehe auch mein Buch “Schlaf! Klassische Hypnose lernen“). Also grundsätzlich gesehen ist es dann doch nicht so absurd, oder? Geht man vom Reinkarnationsgedanken aus, der in nahezu allen Religionen verankert ist (übrigens ursprünglich auch im Christentum), wäre es ja grundsätzlich möglich. Die Wahrscheinlichkeit eine Person des öffentlichen Lebens gewesen zu sein, ist ja grundsätzlich genauso groß wie die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Reisbauer in China war. Also habe ich Spaßeshalber ein paar Fotos gegenübergestellt:

Foto Wolfgang Künzel: Copyright Die Hypnoseakademie

Foto Wolfgang Künzel: Copyright Bernhard Huber
Najaaaa…. Eine gewisse Ähnlichkeit ist ja nicht aus der Luft gegriffen.
Dann habe ich mich etwas näher mit James Braid befasst. Er war Schotte…. - tja, wie war das? Xenoglossie nennt man das, wenn man Sprachen spricht, die man nie zuvor gelernt hat. So wie ich mit 15 Jahren bei Sprachferien in England einen derartigen schottischen Dialekt gesprochen habe, dass mir die Engländer zunächst meine deutsche Herkunft nicht geglaubt haben und nach Vorzeigen des Passes total entsetzt waren. Ich habe das auf eine mir bekannte Inkarnation in Schottland um 1500 herum geschoben, aber wer sagt, dass es nicht mehrere waren? Ein Indiz.
James Braid war Chirurg und Augenarzt. Interessanterweise hat mich die Medizin, bzw. die Physiologie schon als Kind extrem interessiert. Naturwissenschaften waren mein Steckenpferd und auch schulisch war ich im mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig des Gymnasiums. Interessant, aber natürlich kein Beweis. Interessanter sind hier möglicherweise andere Indizien. So mein Interesse an der Hypnose, seit meiner Kindheit und das ich völlig ohne Probleme, jedoch ohne Lehrer, vor über fünfundzwanzig Jahren das Hypnotisieren erlernt und fleißigst hypnotisiert habe. Aber auch speziell zu James Braid gibt es Indizien. Es heißt, James Braid habe den Begriff “Hypnose” erfunden. Ich bin vor längerer Zeit schon darauf gestoßen, dass das falsch ist. Siehe hierzu “Die Geschichte der Hypnose“:

Das Wort “Hypnose” wurde NICHT von James Braid erfunden. Doch wer kommt auf die Idee, Dinge zu hinterfragen, die als selbstverständlich gelten? Vielleicht jemand, der unbewusst weiß, dass es einfach falsch ist?
Dann habe ich mir die Mühe gemacht und ein einen großen Teil seines Werkes “Neurypnology - or the rationale of the nervous sleep considered in relation with animal magnetism” gelesen. Laut Wikipedia soll Braid 1841 das erste Mal mit dem Hypnotiseur Lafontaine in Kontakt gekommen sein. Ungefähr 1 1/2 Jahre später hätte er das vorgenannte Werk veröffentlicht. Das ist doch etwas ungewöhnlich. Es erinnert mich zwar an viele Schüler, die nach dem Grundseminar Hypnose bei mir eine Hypnoseschule eröffnen und so zum Boom der Hypnoseschulen in Deutschland beitragen (eine Homepage kann heute jeder auf einen Server laden…), jedoch schätze ich Braid aufgrund des Inhalts etwas anders ein. Denn allein die vielen Beispiele aus seiner praktischen Arbeit UND gleichzeitig die völlig andere Technik, also der Fixationsmethode (La Fontaine war ein Mesmerist, der keine Fixationsmethode kannte), lassen mich sehr zweifeln, ob diese Informationen so richtig sind. Hier ist auf jeden Fall noch Bedarf der Nachprüfung.
Doch eine Sache hat mich dann auf jeden Fall schmunzeln lassen, bzw. zunächst ein entschiedenes “Das gibt’s doch nicht!” entlockt. Als ich dieses Jahr mein Buch “Schlaf!” veröffentlicht habe, wusste ich noch nicht, dass ich mir kurz darauf das Buch “Hypnotismus und Spiritismus” von Prof. Dr. med. Lapponi, Leibarzt des Papstes Pius X. und Leo XIII. zulege. In der Abhandlung über die Geschichte der Hypnose finde ich plötzlich:

Naja… darüber werde ich jetzt mal nachdenken.
Alles in allem ist das furchtbar spannend. Wer weiß was noch herauskommt? Ich sollte einfach einmal die Orte in Schottland besuchen. Bis dahin finde ich es witzig und interessant - ohne es zu werten. Sagen wir mal “interessante Zufälle und Übereinstimmungen” dazu. Oder doch mehr? Es darf sich jeder sein eigenes Bild machen und seine eigene Meinung bilden.
Mein favorisierter Seminarraum im Ausbildungszentrum Arnstorf heißt übrigens schon immer “James Braid”…

Mehr zum Thema gibt es auf folgenden englischsprachigen Seiten:
www.johnadams.net und www.iisis.net
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